Missionsleiter
Pastor Joachim Krohn
mit Ehefrau Florence Krohn
Dragan Dimovic
Stellvertreter
Mein Name ist Dragan Dimovic. Meine familiären Wurzeln liegen in Serbien und Ungarn. Ich spreche Deutsch, Englisch, Serbisch, Ungarisch und Roma und bin mit der wunderschönen Teresa verheiratet.
Meine Frau und ich sind der festen Überzeugung, dass das Wort Gottes nicht leer zurückkommt. Unabhängig davon, ob es schriftlich, mündlich oder gesungen weitergegeben wird. Aus diesem Grund verkünden wir tatkräftig Gottes Nächstenliebe und sein Wort. Dazu verteilen wir auch Bibeln, Traktate und Kalender in Deutsch sowie verschiedenen Balkan-Sprachen.
Wir unterstützen Hilfsbedürftige mit Sachspenden und durch Hilfestellungen zur Selbsthilfe. Wir begegnen ihnen mit Respekt und vermitteln ihnen das Evangelium. Unser vorrangiges Anliegen ist es, Menschen für Jesus Christus zu gewinnen, da wir selbst erfahren haben, welch ein Geschenk und welche alles überwindende Kraft in der Nachfolge und Beziehung zu Christus liegen.
Gustav Süß
Schriftführer
Anja Fischer
Kassiererin
Mein Name ist Anja Fischer und ich bin verheiratet mit Jürgen Fischer. Wir sind zwar nicht mehr ganz jung, aber dennoch jugendlich dynamisch. Wir haben fünf Kinder und vier Enkel, eine Fischer-Ranch mit Ponys, Hund und Tinys.
MITARBEITENDE UND FREIWILLIGE DER OEM
FOTO 30-JÄHRIGES JUBILÄUM OEM UNGARN
STANDORTE
Vorwort
Der Verein Osteuropa-Mission Deutschland ist als unabhängiger Partner der Stiftung Osteuropa-Mission Schweiz (OEMCH) angegliedert, die 1969 von Eelco de Boer gegründet wurde und bis heute von ihm geleitet wird. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Die Osteuropa-Mission Memmingen entstand im Jahr 2025 nach einer über 20-jährigen Zusammenarbeit mit der OEMCH. Daher blicken wir, wenn auch als Verein jung, auf viele Jahre Erfahrung und treuen Dienst zurück.
Beginn der Mission in Osteuropa mit Pastor Joachim Krohn
Im Jahr 2008 erhielten wir einen Brief von Isidor Bajic, einem Pastor aus Senta in Nordserbien. Er bat uns um Unterstützung. Nach Prüfung seiner Bitte im Gebet haben wir daraufhin unsere erste Hilfsaktion gestartet. Bei unserer Ankunft vor Ort stellten wir fest, dass wir zu den ersten Christen aus Westeuropa gehörten, die einen solchen Einsatz in Serbien durchführten. Die überwältigende Gastfreundschaft und die Dankbarkeit für unsere Unterstützung haben dazu beigetragen, dass diese Initiative bis heute fortbesteht. Seither führt die Friedenskirche Memmingen jährlich Hilfsdienste in Serbien durch. Bisher haben fast 100 Erwachsene und Jugendliche aus unserer Kirchengemeinde an den Einsätzen teilgenommen. In Zusammenarbeit mit unseren Partnerkirchen in Subotica, Senta, Ada, Csantavir und Backa Topola in der nordserbischen Region Vojvodina fördern wir soziale und gemeinnützige Projekte. Unser Ziel ist es, Menschen auf die beste Nachricht der Welt aufmerksam zu machen: das Evangelium von Jesus Christus.
In diesem Zeitraum wurde zudem eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit der OEM Schweiz etabliert. Im Jahr 2025 wurde schließlich die offizielle Partnerschaft mit der Gründung des Vereins OEM Deutschland eingegangen. Durch den Zusammenschluss wird unser Hilfsgebiet um die Zusammenarbeit mit der OEM Österreich und der OEM Ungarn (KEMA) sowie deren Partnern erweitert.
Die Zielsetzung der OEMDE umfasst die Bereitstellung umfassender humanitärer Hilfe in den von Armut stark betroffenen Regionen Osteuropas. Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort leisten im Ansatz ganzheiltiche und dringend benötigte Hilfe für Arme, Bedürftige und Diskriminierte. Die Projekte der OEM zielen darauf ab, die Betroffenen so zu unterstützen, dass sie sich mit der Zeit selbst zu einer autonomen und menschenwürdigen Lebensführung verhelfen können. Aus diesem Grund legen wir besonderen Wert auf nachhaltige Projekte. Ein Beispiel ist die Förderung von Kindern aus armen Familien, um ihnen eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherstellung, dass den Kindern ausreichend und regelmäßig Nahrung, Kleidung und Schulmaterial zur Verfügung steht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bauprojekten, um den Kindern ein unbeschwerteres Aufwachsen zu ermöglichen und ihre Konzentration auf das Lernen zu fördern. Der höhere Standard – der im Vergleich zu den menschenunwürdigen Baracken angeboten wird – zielt darauf ab, ein grundlegendes Umdenken dank bleibender, neuer Lebenssituation zu fördern. Diese Bau- und Renovationsprojekte zeichnen sich durch besondere Nachhaltigkeit aus, weil ein sicheres Zuhause zur Steigerung des Selbstwertgefühls beiträgt und sich positiv auf die Gesundheit der Bewohner auswirkt. Die beschriebenen Maßnahmen führen außerdem zu einer signifikanten Reduzierung von Gewalt (z.B. verbale Gewalt) überforderter Eltern. Damit werden neue Ressourcen freigesetzt und das dringend erforderliche Umdenken geschieht fast wie von selbst!
Allerdings können wir auch diejenigen nicht im Stich lassen, die sich nicht (mehr) selbst helfen können. Dies kann durch das hohe Alter der Betroffenen, durch unheilbare Krankheiten oder Behinderungen oder durch den Mangel an familiärer Unterstützung (z.B. Tod aller Familienmitglieder) bedingt sein.
Fazit: Unser vorrangigstes Ziel ist es, echte Nächstenliebe und Hilfe zu leisten. Aus diesem Grund haben wir ein so breites Spektrum an Hilfsangeboten entwickelt, und aus demselben Grund ist es uns und unseren Mitarbeitenden auch ein zentrales Anliegen, den Notleidenden von Gott, Jesus Christus, zu berichten. Er liebt sie und Er bleibt, im Gegensatz zu uns, für immer bei ihnen, wenn sie es möchten. Damit kann Christus ihnen weit mehr helfen, als alles, was unsere menschliche Hilfe jemals ausrichten könnte. Aus diesem Grund ist es uns unmöglich, den in Not Geratenen, das Wissen um dieses Geschenk vorzuenthalten. Die Bereitschaft, an Christus zu glauben und Gebete anzunehmen, ist jedoch keine Voraussetzung für den Erhalt unserer Hilfe. Vielmehr ist es ein weiteres Angebot der OEM – und erwiesenermaßen das nachhaltigste, das wir zu bieten haben.
Wir glauben an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer von Himmel und Erde, der sich durch sein Wort und in der Gestalt eines Menschen, als Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, den Menschen offenbart hat; empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben; am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren zum Himmel und erhöht zur Rechten Gottes. Von dort wird er in den Wolken kommen, wie er gegangen ist, um über die Lebendigen und die Toten zu richten. Wir glauben an den Heiligen Geist Gottes, denn Gott sagt von sich, dass er Geist ist. Wir glauben außerdem an die heilige weltweite Gemeinschaft der Gläubigen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.